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Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Arbeitsring Lärm der DEGA

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ALD-Veranstaltung "Lärmschutz konkret: Bahnlärm in Bremen"

© Eisenbahn-Bundesamt 2008, laermkartierung.eisenbahn-bundesamt.de

Der ALD führte am 1. Dezember 2014, gemeinsam mit weiteren Institutionen eine Veranstaltung zum Schienenverkehrslärm in Bremen durch.

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer. Die freigegebenen Präsentationen der Veranstaltung werden im Bereich Publikationen zur Verfügung gestellt.

Einen zusammenfassenden Bericht der Veranstaltung finden Sie hier.

Thema der Veranstaltung:
Es ist erklärtes Ziel der europäischen und deutschen Politik, den Transport von Gütern und Personen verstärkt auf der Schiene abzuwickeln, um den Verkehr insgesamt ökologisch nachhaltiger zu gestalten. In Städten und ländlichen Regionen entlang der Schienennetze werden die Auswirkungen durch einen steigenden Schienenverkehrslärm spürbar sein: nicht selten erreicht der Schienenverkehrslärm ein gesundheitsgefährdendes Ausmaß. Der Aus- und Neubau von Trassen wird deshalb von der anliegenden Bevölkerung zunehmend in Frage gestellt. Die Akzeptanz für mehr umweltverträglichen Verkehr auf den Schienen ist deutlich gesunken.

Auch in Bremen und Umgebung sind die Probleme des Schienenverkehrslärms hör- und sichtbar: Bürgerinnen und Bürger bemängeln eine ungerechte Verteilung der Lärmsanierungsmaßnahmen und wenden sich gegen die Ausbaupläne der Bahn, die im Zusammenhang mit den steigenden Frachtkapazitäten der Nordseehäfen stehen. Mit der kommunalen Lärmaktionsplanung an Schienenwegen wird darauf reagiert mit dem Ziel, eine Entlastung herbeizuführen.

In letzter Zeit hat sich die Politik des Themas Schienenverkehrslärm angenommen. Gesetzgeber und Bundesregierung wie auch die Deutsche Bahn haben zahlreiche neue Maßnahmen und Instrumente auf den Weg gebracht, um die Belastungen durch den Schienenverkehrslärm deutlich zu senken („Halbierung“ des Schienenverkehrslärms bis 2020).

Die Veranstaltung zum Schienenverkehrslärm in Bremen wollte vor diesem Hintergrund der Frage nachgehen, ob die geplanten Maßnahmen zu einer Reduzierung des Schienenverkehrslärms in Bremen und Umgebung beitragen können. Chancen und Risiken der Lärmschutzpolitik wurden erörtert. Wichtiges Anliegen der Veranstaltung war ein Diskurs über die Belange des Lärmschutzes im Rahmen eines ökologisch nachhaltigen europäischen Güterverkehrskonzepts, und wie sich eine Stadt entlang von Lärmquellen entwickeln kann.

Träger der Veranstaltung waren der Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik (ALD), die Bundesvereinigung gegen Schienenlärm (BVS) und der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr in Bremen sowie der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Bremen. Die Veranstaltung wandte sich an alle betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft.