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Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Arbeitsring Lärm der DEGA

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ald@ald-laerm.de

ALD-Veranstaltung "Was kostet Lärm?"

Bildquellen: Gunhild Preuß-Bayer & Rainer Kühne, München

Der Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik e. V., Münchner Forum und Gesundheitsladen München e.V. luden am 20.05.2014 zu einem Vortrags- und Diskussionsnachmittag „Was kostet Lärm?“ ein.

Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer. Die freigegebenen Präsentation können im Bereich Publikationen eingesehen werden.

Einen zusammenfassenden Bericht der Veranstaltung finden Sie hier.

Thema der Veranstaltung:
Die Weltgesundheitsorganisation hat errechnet, dass in Europa Verkehrslärm – nach der Luftverschmutzung – das Umweltproblem mit den zweitstärksten Auswirkungen auf die Gesundheit ist. Die Europäer verlieren jedes Jahr mindestens eine Million gesunde Lebensjahre durch die Auswirkungen von Umgebungslärm. Die externen Kosten von Lärm sind schwer zu beziffern, doch sie gehen in die Milliarden. In einer Umfrage des Umweltbundesamtes wird die Belastung durch Straßenlärm an häufigsten genannt. So dürften hier auch die größten Kosten entstehen.

München wächst
Wohnraumbedarf und Verkehr in München steigen. Bestehende Wohngebiete werden durch die Zunahme des Verkehrs und durch die Ausweitung des Verkehrslärms bis in die Nachtstunden in ihrer Qualität gemindert. Neubauten sind nur noch mit zusätzlichem Aufwand für Lärmschutz zu errichten. In München werden Wohnungen gebraucht, selbst wenn sie gesundheitsschädigend laut sind. Gleichzeitig sind Wohnungen an lauten Straßen deutlich im Wert gemindert und schwieriger gut zu vermieten oder zu verkaufen. Hier ist es nicht angebracht, über billigen Wohnraum für ärmere Bevölkerungsschichten zu frohlocken, denn der Gesellschaft wird die Rechnung an anderer Stelle präsentiert. Lärm macht krank und  beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit beim Lernen und Arbeiten. Krankheiten – die Zunahme von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist klar belegt – verursachen Todesfälle, Heilungskosten, Fehlzeiten am Arbeitsplatz und Frühverrentung. 

Neben Fachreferenten wurden auch VertreterInnen des Stadtrats um Ihre Sicht der Dinge gebeten. Im Mittelpunkt stand die Frage nach den finanziellen Folgen von Straßenverkehrslärm. Dabei wurden die Immobilienpreise und die Gesundheitskosten in den Blick genommen, die externen Kosten von Lärm sind zwar schwer zu beziffern, doch sie gehen in die Milliarden. In einer Umfrage des Umweltbundesamtes wird die Belastung durch Straßenlärm am häufigsten genannt. So dürften hier auch die größten Kosten entstehen.