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ALD-Veranstaltung "Motorradlärm - Beeinträchtigungen und Lösungen"

Bildquelle: Marc Xavier - stock.adobe.com

Am 21. Oktober 2019 führte der ALD gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg eine Veranstaltung zum Thema "Motorradlärm - Beeinträchtigungen und Lösungen" durch.

Detaillierte Informationen zum Programm können Sie dem Veranstaltungsflyer entnehmen.

Die freigegebenen Präsentationen der Veranstaltung finden Sie hier. 

Thema der Veranstaltung:
Nur 1,3 % der Fahrleistungen in Deutschland entfallen auf motorisierte Zweiräder. Ihre Geräusche tragen deshalb auch nur geringfügig zu den Dauerschallpegeln bei, die die Basis für die Beurteilung von Geräuschimmissionen sind. Dennoch beklagt sich ein großer Anteil der Bevölkerung über Motorradgeräusche. Untersuchungen belegen, dass Motorradlärm als besonders störend empfunden wird.
Ursachen dieser überproportionalen Störwirkung sind die z. T. extremen Geräuschemissionen von Motorrädern und der Motorrad-Freizeitverkehr in ansonsten ruhigen Gebieten und zu besonders schützenswerten Zeiten. Die sehr hohen Einzelereignispegel mit ihrem besonderen Klangcharakter heben sich – vor allem zu ruhigeren Tageszeiten – deutlich vom Umgebungsgeräusch ab, man nimmt sie über Hunderte von Metern wahr.
Die extremen Geräuschemissionen sind das Resultat wenig realitätsnaher Geräuschgrenzwerte, einer oft hochtourigen Fahrweise, geräuscherhöhenden Einrichtungen wie Klappenauspuffanlagen und Manipulationen an den Fahrzeugen.
Der Widerstand gegen diese erheblichen Eingriffe in die Lebensqualität der Menschen hat inzwischen deutlich zugenommen.
Die gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg und des Arbeitsrings Lärm der DEGA (ALD) widmet sich dem Problemfeld Motorradlärm aus allen Perspektiven. Die verschiedenen Akteure (Politik, Verwaltung, Polizei, Verbände, Initiativen usw.) stellen die technischen, rechtlichen, planerischen und kommunikativen Lösungen des Problems zur Diskussion.