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Kontakt

Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Arbeitsring Lärm der DEGA

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+49 (0)30 340 60 38 02

E-Mail:
ald@ald-laerm.de

Lärmlexikon

C-Bewertung

Bei der C-Bewertung werden alle Frequenzen nahezu linear bewertet, so dass die tiefen Frequenzen im Gegensatz zur A-Bewertung stärker in die Betrachtung einfließen. Die C-Bewertung wird hauptsächlich bei Spitzenpegelmessungen angewendet. Die Differenz zwischen dem A-bewerteten und dem C-bewerteten Schallpegel wird als Kriterium verwendet, ob ein Schall tieffrequent ist oder nicht. Siehe →Brummton.

Cocktailparty-Effekt

Der Cocktailparty-Effekt beschreibt das Phänomen, dass ein gesunder Mensch aus zwei oder mehreren gleichzeitig auftretenden Geräuschen eines auswählen und sich darauf konzentrieren kann. Somit ist es ihm z.B. möglich, sich in einem Raum, in dem eine große Geräuschkulisse (Stimmengewirr, laute Musik, etc.) vorherrscht, mit einer anderen Person problemlos zu verständigen. Dies ist auf die Fähigkeit des Richtungshörens (→binaurales Hören) zurückzuführen, was mit den wahrgenommenen Pegel- und Laufzeitdifferenzen der beiden Ohren zusammenhängt.
Durch den Cocktailparty-Effekt kann das Geräusch, das man hören möchte, subjektiv lauter wahrgenommen werden, so dass es aus den Störgeräuschen stärker hervortritt.