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Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Arbeitsring Lärm der DEGA

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+49 (0)30 340 60 38 02

E-Mail:
ald@ald-laerm.de

Lärmlexikon
Immissionsort

Ort, an dem die auftretenden Geräusche vom „Empfänger“ wahrgenommen werden. In manchen Gesetzen, Richtlinien oder Verordnungen werden die vorgegebenen Richt- bzw. Grenzwerte auf den Immissionsort bezogen, so dass dann z.B. Messungen an dem Ort durchgeführt werden müssen, an dem das Geräusch auf die Betroffenen/Anwohner einwirkt. Manche Richt- bzw. Grenzwerte gelten aber auch für den →Emissionsort (Ort der Schallquelle).

Immissionswirksamer flächenbezogener Schallleistungspegel

Kennzeichnet die je Quadratmeter einer flächenförmigen Schallquelle (z.B. einer Industrieanlage) austretende Schallleistung. Wird für Planungszwecke benötigt, um das Schallabstrahlverhalten von großen Flächenschallquellen oder deren Teilflächen zu begrenzen.
→Schallleistungspegel

Impulshaltigkeit

Die Analyse der Impulshaltigkeit untersucht, wie stark impulshafte Anteile, periodische wie nicht periodische, innerhalb eines Geräusches vorliegen. Schnelle zeitliche und große Änderungen des Schalldruckpegels führen zur Wahrnehmung von Impulshaltigkeit.
Die Impulshaltigkeit hängt wesentlich von der Impulsfolgefrequenz ab. Sie steigt bis etwa 10 Hz an und fällt danach ab, um sukzessive in eine Rauigkeitsempfindung überzugehen. Die Impulshaltigkeit nimmt mit steigendem Signalpegel zu. Sie hängt von der relativen Impulsüberhöhung ab. Der Eindruck der Impulshaltigkeit verstärkt sich, wenn Impulsformen mit größeren Flankensteilheiten verwendet werden.
Die psychoakustische Größe der Impulshaltigkeit bildet dabei die menschliche Empfindung von schnellen und gleichzeitig großen Geräuschpegeländerungen (z.B. Knalle, Rammgeräusche) auf eine lineare Skala ab. Impulshafte Geräusche werden in der Regel als auffällig und lästig empfunden. Aus diesem Grund wird
die Impulshaltigkeit im →Beurteilungspegel durch einen Zuschlag berücksichtigt.

Infraschall

→Frequenzen unterhalb von 16 →Hz

Interferenz

Überlagerung von Schallwellen mit gleicher Frequenz und starrer Phasenbeziehung. Dieser Fall liegt z.B. vor, wenn eine Schallquelle reflektiert wird, denn ursprüngliche Quelle und Spiegelquelle haben die gleiche Frequenz und eine feste Phasenbeziehung. Interferenz führt bei gleichen Phasen der Schallwellen zur Schallpegelerhöhung und bei Gegenphasen zur Schallpegelminderung.