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Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Arbeitsring Lärm der DEGA

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+49 (0)30 340 60 38 02

E-Mail:
ald@ald-laerm.de

Lärmlexikon

Permanente Hörschwellenverschiebung (PTS)

Dauerhafte Verringerung der absoluten Empfindlichkeit des Gehörs durch Alterseinflüsse oder dauerhaften Lärm. PTS = Permanent Threshold Shift
→Hörermüdung, →Lärm, →Temporäre Hörschwellenverschiebung.

Phon

Maßzahl für den Lautstärkepegel, in den Frequenz und Schalldruckpegel als Parameter eingehen. Ein Geräusch hat x Phon, wenn es von normal hörenden Personen als gleichlaut wie ein Sinuston von 1.000Hz mit dem Schalldruckpegel x wahrgenommen wird (Barkhausen).
Wegen des aufwendigen Verfahrens durch Hörvergleiche eine aufwendige Methode. Mit Einführung der Lautheitsmessung nach Stevens und Zwicker liegen inzwischen neue, standardisierte Verfahren vor.
→Lautheit, →Sone

Presbyakusis

Dauerhafte Minderung der Hörschärfe bei höheren Frequenzen mit zunehmendem Alter.
→Soziakusis, →Altersschwerhörigkeit

Prominence-ratio-Verfahren

Bei dem Prominence-ratio-Verfahren können mehrere tonale Anteile innerhalb einer Frequenzgruppe berechnet werden. Weiter wird ebenfalls dem Einfluss von Verdeckungseffekten durch benachbarte Frequenzgruppen Rechnung getragen. Das Verfahren ist definiert als das Verhältnis des SPL eines Tons, für den eine Frequenzgruppe zentriert angenommen wird, zu den Pegeln der benachbarten Frequenzgruppen. Falls Differenzen größer 9 dB vorliegen, wird von einem prominenten Ton ausgegangen, zumindest für Frequenzbereiche oberhalb von 1 kHz (ANSI S.1.13-2005). Die Differenz des Tonpegels zum Pegel des/der umliegenden Frequenzbandes/Frequenzbänder muss für tiefe Frequenzen höher als die erwähnten Pegelabstände sein, um als tonale Komponente wahrgenommen zu werden
→Tonhaltigkeit

Psychoakustik

Die Psychoakustik beschäftigt sich mit der quantitativen Verknüpfung von physikalischen Reizen mit den von ihnen hervorgerufenen Hörwahrnehmungen. Mit Hilfe verschiedener psychoakustischer Empfindungsgrößen können elementare Hörempfindungen abgebildet werden. Denn vielfältige Geräuscheigenschaften werden vom Menschen wahrgenommen und unter anderem mit Attributen wie laut, scharf, schwankend, tonal, brummend oder dröhnend beschrieben.
→Lautheit; →Impulshaltigkeit; →Rauigkeit; →Schärfe; →Schwankungsstärke; →Tonhaltigkeit