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Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Arbeitsring Lärm der DEGA

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+49 (0)30 340 60 38 02

E-Mail:
ald@ald-laerm.de

Lärmlexikon

Temporäre Schwellenverschiebung

Vorübergehende Minderung der absoluten Empfindlichkeit des Gehörs durch lauten Schall. Die Dauer der Erholungszeit, die für die Normalisierung der Hörfähigkeit nötig ist, ist abhängig vom Ausmaß der Temporary Threshold Shift (TTS).
→Hörermüdung, →Permanente Hörschwellenverschiebung

Tieffrequenter Lärm

Geräusche, bei denen der Hauptanteil der Energie bei Frequenzen unterhalb von 100 Hz liegt. Überprüft werden kann dies durch die Differenz des A-bewerteten mit dem C-bewerteten Schallpegel. Nach derzeitig geltender Norm DIN 45680 liegt ein tieffrequentes Geräusch dann vor, wenn diese Differenz größer als 20 dB ist. In dem neuen Normentwurf DIN 45680 ist diese Grenze auf 15 dB gesenkt worden. Wird diese Grenze überschritten, so ist bei gewerblichen Geräuschen eine Auswertung gemäß der Norm vorgeschrieben.

Tinnitus

Ohrgeräusche, welche entweder durch eine zu hohe Geräuschbelastung, eine Stoffwechselstörung im Ohr oder auch spontan auftreten können. Es können ein Brummen, Pfeifen oder Rauschen auftreten. Der Tinnitus kann gleichförmig oder schwankend sein. Beim Auftreten eines Tinnitus muss sofort ein HNO-Arzt aufgesucht werden.

Tonhaltigkeit

Die Tonhaltigkeit ist eine psychoakustische Empfindungsgröße. Ein Geräusch gilt als tonhaltig, wenn einzelne Töne bzw. tonale Komponenten deutlich wahrnehmbar sind. Tonhaltigkeit von nicht harmonischen und stationären Geräuschen kann z.B. mit dem Tone-to-noise oder dem Prominence-ratio-Verfahren bestimmt werden. Bei den Verfahren werden die Schalldruckpegel mit auffälligen tonalen Komponenten (lokale Maxima aus berechnetem Spektrum) in Beziehung zum Schalldruckpegel der zentrierten Frequenzgruppe ohne den Beitrag des Tons gesetzt. Treten mehrere tonale Anteile innerhalb einer Frequenzgruppe auf, werden diese unter Berücksichtigung der Verdeckung zu einem Gesamttonpegel addiert.
→ Prominence-ratio-Verfahren