Termine
31. Mai 2017
ALD-Veranstaltung "Baulärm"
Kontakt

Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Arbeitsring Lärm der DEGA

Telefon:
+49 (0)30 340 60 38 02

E-Mail:
ald@ald-laerm.de

Was wir hören

Das menschliche Ohr nimmt Druckschwankungen in der Luft als Geräusche wahr.

Das Lautstärkeempfinden ist dabei sowohl vom Schalldruck als auch von der Frequenz abhängig. Ein menschliches Gehör kann Frequenzbereiche zwischen ca. 16 und 20.000 Hertz verarbeiten und hören. Mit dem Alter geht die obere Grenze jedoch deutlich zurück, d.h. hohe Töne können nicht mehr wahrgenommen werden. Beim Schalldruckpegel wird der Wahrnehmungsbereich des menschlichen Gehörs als „Hörfeld“ bezeichnet. Der kleinste, noch hörbare Schalldruck („Hörschwelle“) ist die Lautstärke, bei der ein Ton von 1 kHz gerade noch wahrgenommen werden kann. Der Schalldruck p beträgt dann ca. 0,00002 Pa. Bei der oberen Hörgrenze spricht man von der „Schmerzgrenze“, da der Schalldruck so hoch ist (p ≈ 20 Pa), dass es bereits schmerzt. Das Ohr kann also eine große Spanne von Schalldrücken verarbeiten, so dass das Hörfeld eines menschlichen Gehörs ungefähr zwischen 0 und 120 Dezibel liegt. In welchem Bereich dabei verschiedene Geräusche einzuordnen sind, zeigt das so genannte „Lärmometer“.

Die Hörschwelle ist nicht nur vom Schalldruck, sondern auch von der Frequenz des Schalls abhängig, weil das Geräusch je nach Frequenz unterschiedlich stark an das Innenohr weitergeleitet wird. Zur Wahrnehmung sehr tiefer und sehr hoher Töne ist ein deutlich höherer Schalldruck nötig als für Töne im mittleren Frequenzbereich. Die höchste Empfindlichkeit der Ohren wird im Frequenzbereich der menschlichen Sprache erreicht, die zwischen 500 und 5000 Hertz liegen.