Termine
31. Mai 2017
ALD-Veranstaltung "Baulärm"
Kontakt

Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Arbeitsring Lärm der DEGA

Telefon:
+49 (0)30 340 60 38 02

E-Mail:
ald@ald-laerm.de

Wie wir hören

Das Gehör ist immer „angeschaltet“ und nimmt alle Geräusche um sich herum stets wahr.

Beim Hören gelangen Schallwellen an das Ohr, die die Ohrmuschel auffängt. Diese werden dann durch den Gehörgang zum Trommelfell geleitet, das als akustischer Druckempfänger fungiert. Das Trommelfell wird durch den Schall in Schwingungen versetzt, die von den winzig kleinen Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss, Steigbügel) aufgenommen und über das ovale Fenster zum Innenohr, das aus der mit Flüssigkeit gefüllten Hörschnecke (Cochlea) und dem Gleichgewichtsorgan (Vestibularorgan) besteht, übertragen werden. Durch die Energie der Schallwellen kommt es zur Bewegung der Flüssigkeit in der Gehörschnecke.

Innerhalb der Cochlea gibt es das so genannte Cortische Organ, das sich auf der Basilarmembran befindet. Es enthält die eigentlichen Rezeptoren, die Haarzellen, die in Reihen angeordnet sind. Die ca. 20.000 hochempfindlichen Haarzellen können die durch die Flüssigkeit wandernden Wellen wahrnehmen und sie in elektrische Impulse umwandeln. Diese werden wiederum von den Fasern des Hörnervs, die mit den Haarzellen gekoppelt sind, aufgenommen und zur Hirnrinde geleitet. Erst dort findet eine Verarbeitung und Auswertung der Impulse statt, so dass diese als Geräusche wahrgenommen werden. Jetzt erst hört der Mensch.